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Helmut Claas-Stipendium
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Helmut Claas-Stipendium

Helmut Claas-Stipendium

Feierstimmung

Bei der CLAAS Stiftung sitzen Talente in der ersten Reihe. Die Förderpreise werden einmal jährlich in einer feierlichen Veranstaltung übergeben.

Ist Landwirtschaft oder Landtechnik Ihre Leidenschaft? Mit dem Helmut Claas-Stipendium fördern wir engagierte Studierende der Fachrichtungen Landtechnik, Agrar-, Ingenieur- oder Wirtschaftswissenschaften für zwölf Monate. Wenn Sie bereits Ihre Bachelorarbeit an Ihrem Institut eingereicht haben, sollten Sie jetzt weiterlesen und sich bewerben.

Bewerbung

Internationales Helmut Claas-Stipendium 2025 für Studierende der Ingenieur-, Agrar- und Wirtschaftswissenschaften

Ausschreibung

Sie haben in 2025/2026 Ihre Bachelorarbeit fertig gestellt?

 

Dann haben Sie die Hauptaufgabe für das Helmut Claas-Stipendium bereits erledigt. Gewinnen Sie eines der vier Förderstipendien oder einen der Bonuspreise.

 

Und können Sie diese Fragen mit JA beantworten?

  • Sie begeistern sich für Landtechnik und Landwirtschaft?
  • Sie sind Student der Fachrichtung Landtechnik, Agrar-, Ingenieur- oder Wirtschaftswissenschaften an einer Universität oder Fachhochschule?
  • Sie haben in 2025/2026 eine Bachelorarbeit geschrieben und eingereicht?

 

Dann bewerben Sie sich für das Internationale Helmut Claas-Stipendium!

 

Womit bewerben Sie sich?

 

Das Kernstück Ihrer Bewerbung ist Ihre Bachelorarbeit. Diese sollte einen Bezug zur Landtechnik, Landwirtschaft oder angrenzende Themen haben.

 

Mögliche Themengebiete: Agrartechnik, Erneuerbare Energien, Biosystemtechnik, oder sonstige agrarwirtschaftlich interessante Projekte.

 

Auch Arbeiten mit Sperrvermerken können bei der CLAAS Stiftung eingereicht werden. Diese werden entsprechend wie alle Arbeiten vertraulich behandelt.

 

Die Studierenden, die ein Masterstudium anschließen, qualifizieren sich für eines der vier Förderstipendien oder für einen der Bonuspreise.

 

Die Studierenden, die ihr Studium mit ihrer Bachelorarbeit abschließen, qualifizieren sich ausschließlich für einen der Bonuspreise, z.B. in den Kategorien Innovation, Engagement etc.

 

Das sind die Preise:

Vier Förderstipendien des Helmut Claas-Stipendiums:

 

1. Preis: Fördersumme 7.200 Euro (600 Euro/Monat über eine Laufzeit von 12 Monaten)

2. Preis: Fördersumme 6.000 Euro (500 Euro/Monat über eine Laufzeit von 12 Monaten)

3. Preis: Fördersumme 4.800 Euro (400 Euro/Monat über eine Laufzeit von 12 Monaten)

4. Preis: Fördersumme 3.600 Euro (300 Euro/Monat über eine Laufzeit von 12 Monaten)

 

Bonuspreise in Höhe von je 1.500 Euro in den Kategorien Innovation, studienbegleitendes und fachliches Engagement.

Bewertungskriterien

Die eingereichten Arbeiten werden an folgenden Kriterien gemessen:

 

  1. Kreativität bzw. Originalität
  2. Strukturierung und Gestaltung der Arbeit
  3. Ergebnis der Arbeit
  4. Bedeutung des Themas für Landtechnik bzw. Landwirtschaft
  5. Umsetzbarkeit und Praxisbezug
  6. Persönliches Engagement (wie z.B. ehrenamtliche Tätigkeiten),


aber auch Faktoren wie Internationalität, Interdisziplinarität, Lebenslauf und berufliche Zukunftsvorstellungen werden bei der Bewertung einfließen. Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung unbedingt ein Emfpehlungsschreiben Ihres Professors oder Betreuers zu.

Ihre Bewerbung

Bitte schicken Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen mit den folgenden Inhalten per E-Mail zu:

 

  1. Ihre Bachelorarbeit (Alternativ auch Studienarbeit bei Diplomstudiengängen) in Deutsch oder Englisch
  2. Eine kurze Zusammenfassung Ihrer Arbeit (ca. 1 DIN A 4 Seite)
  3. Ein Anschreiben mit Angabe des voraussichtlichen Endes Ihres Studiums und Ihre persönlichen Zukunftsvorstellungen (Dieses Anschreiben ist Ihre Visitenkarte gegenüber der Jury!)
  4. Einen Lebenslauf (inkl. Praktika, Auslandsstudien, sonstiges Engagement etc.)
  5. Einen Notenspiegel, der den bisherigen erfolgreichen Verlauf des Studiums zeigt
  6. Ein Empfehlungsschreiben Ihres Betreuers/Professors
  7. Anforderung einer Vertraulichkeitserklärung seitens der CLAAS Stiftung, falls ein Sperrvermerk vorhanden ist


Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Zeitlicher Ablauf der Bewerbung:

 

  • Bewerbungsfrist läuft ab – 29. Juni 2026
  • Die Jury der CLAAS Stiftung bewertet die Bewerbungen – Sommer 2026
  • Zwischeninformation an die Bewerber – September 2026
  • Bekanntgabe der Preise auf der Preisverleihung – 23./24. November 2026

 

Bitte finden Sie hier unsere Datenschutzinformation.

 

Haben Sie Fragen zum Helmut Claas-Stipendium oder zur CLAAS Stiftung, dann wenden Sie sich bitte an:

 

Claas-Stiftung

Sylvia Looks
Postfach 1163
33426 Harsewinkel
Deutschland
Telefon: +49 5247 12 1960
e-mail: stiftung@claas.com

Preisverleihung

Jedes Jahr werden herausragende Abschlussarbeiten aus den Bereichen Agrar- und Ingenieurwissenschaften mit Stipendien und anderen Preisen ausgezeichnet. In festlicher Atmosphäre präsentieren die Preisträger ihre Projekte und erhalten ihre Auszeichnungen im Rahmen einer spannenden Preisverleihung.

Cathrina Claas-Mühlhäuser (2. von rechts) überreichte die Urkunden an die Stipendiaten (von links) Bendix Markus Sommer, Flora Lucy Gray, Laura Eckhardt und Lukas Musser.

Preisträger 2025

Stipendien 

1. Preis: Laura Eckhardt von der Universität Hohenheim zeigte, wie künstliche Intelligenz dazu beitragen kann, Arbeitsgänge im Ackerbau nicht nur effizienter, sondern auch nachhaltiger zu gestalten. Ihre Forschung vergleicht praxisbewährte Vorgehensweisen mit KI-gestützter Geschwindigkeitskontrolle bei der Bodenbearbeitung – ein Ansatz mit Potenzial für die Landwirtschaft von morgen.

2. Preis: Flora Lucy Gray von der Durham University (UK) untersuchte, wie Maisanbau und stickstoffbindende Pflanzen als Indikator für verschiedene Bewirtschaftungssysteme dienen können. Ihre umfassende Analyse der Auswirkungen regenerativer und konventioneller Landwirtschaft auf die Bodenqualität liefert wertvolle Impulse für nachhaltige Praktiken.

3. Preis: Lukas Musser von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf überzeugte mit der innovativen Entwicklung einer adaptiven Schweißvorrichtung für Fahrzeugrahmen, die künftig mit einem Schweißroboter ergänzt werden kann – eine hochrelevante Antwort aufsteigende Automatisierungsanforderungen.

4. Preis: Bendix Markus Sommer von der Hochschule Osnabrück legte mit seiner Arbeit zur Bewertung alternativer Maschinenkonzepte für nachhaltige Ackerbausysteme einen besonders praxisorientierten Beitrag vor, der auf die Herausforderungen und Chancen technischer Innovationen im landwirtschaftlichen Betrieb eingeht.

 

Bonuspreise 

Innerhalb der Feierlichkeiten zur Preisverleihung wurden auch drei herausragende Bonuspreise vergeben, die besondere studentische Projekte in den Bereichen „Schutz von Grundnahrungsmitteln“, „Innovation in der Landwirtschaft“, und „Umweltmanagement“ anerkennen:

Maria Pinheiro von der University of Glasgow wurde für ihre wegweisende Forschung im Bereich der Molekularen Biowissenschaften ausgezeichnet. Ihr Projekt untersucht chemische Verbesserer als Mittel zur Steigerung der Bakteriocin-Tötungsaktivität gegen pflanzliche Bakterienpathogene, was erhebliche Fortschritte im Schutz von Grundnahrungsmitteln verspricht. 

Martin Fankhaenel von der Technischen Universität Dresden erhielt den Bonuspreis für seine Diplomarbeit zur Konzeption eines Systems zur Separierung von Getreidekörnern nach Korngrößen. Diese technische Innovation sichert nicht nur eine gesteigerte Effizienz in der Getreideverarbeitung, sondern trägt auch dazu bei, landwirtschaftliche Ressourcen besser zu nutzen und die Qualität von Ernteprodukten zu verbessern. 

Emma Tätemeyer von der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau wurde für ihre Forschungsarbeit zum Thema „Nitrifikationshemmung durch Fallopia japonica“ geehrt. Ihre Arbeit beschreitet neue Wege im Umweltmanagement und liefert bedeutsame Einblicke in die nachhaltige Nährstoffbewirtschaftung in der Landwirtschaft.

Unsere Preisträger

Interviews mit unseren Preisträgern 2025

2025

Stipendien

 

1. Preis: Laura Eckhardt von der Universität Hohenheim zeigte, wie künstliche Intelligenz dazu beitragen kann, Arbeitsgänge im Ackerbau nicht nur effizienter, sondern auch nachhaltiger zu gestalten. Ihre Forschung vergleicht praxisbewährte Vorgehensweisen mit KI-gestützter Geschwindigkeitskontrolle bei der Bodenbearbeitung – ein Ansatz mit Potenzial für die Landwirtschaft von morgen.

 

2. Preis: Flora Lucy Gray von der Durham University (UK) untersuchte, wie Maisanbau und stickstoffbindende Pflanzen als Indikator für verschiedene Bewirtschaftungssysteme dienen können. Ihre umfassende Analyse der Auswirkungen regenerativer und konventioneller Landwirtschaft auf die Bodenqualität liefert wertvolle Impulse für nachhaltige Praktiken.

 

3. Preis: Lukas Musser von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf überzeugte mit der innovativen Entwicklung einer adaptiven Schweißvorrichtung für Fahrzeugrahmen, die künftig mit einem Schweißroboter ergänzt werden kann – eine hochrelevante Antwort aufsteigende Automatisierungsanforderungen.

 

4. Preis: Bendix Markus Sommer von der Hochschule Osnabrück legte mit seiner Arbeit zur Bewertung alternativer Maschinenkonzepte für nachhaltige Ackerbausysteme einen besonders praxisorientierten Beitrag vor, der auf die Herausforderungen und Chancen technischer Innovationen im landwirtschaftlichen Betrieb eingeht.

 

Bonuspreise 

 

Innerhalb der Feierlichkeiten zur Preisverleihung wurden auch drei herausragende Bonuspreise vergeben, die besondere studentische Projekte in den Bereichen „Schutz von Grundnahrungsmitteln“, „Innovation in der Landwirtschaft“, und „Umweltmanagement“ anerkennen:

 

Maria Pinheiro von der University of Glasgow wurde für ihre wegweisende Forschung im Bereich der Molekularen Biowissenschaften ausgezeichnet. Ihr Projekt untersucht chemische Verbesserer als Mittel zur Steigerung der Bakteriocin-Tötungsaktivität gegen pflanzliche Bakterienpathogene, was erhebliche Fortschritte im Schutz von Grundnahrungsmitteln verspricht. 

 

Martin Fankhaenel von der Technischen Universität Dresden erhielt den Bonuspreis für seine Diplomarbeit zur Konzeption eines Systems zur Separierung von Getreidekörnern nach Korngrößen. Diese technische Innovation sichert nicht nur eine gesteigerte Effizienz in der Getreideverarbeitung, sondern trägt auch dazu bei, landwirtschaftliche Ressourcen besser zu nutzen und die Qualität von Ernteprodukten zu verbessern. 

 

Emma Tätemeyer von der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau wurde für ihre Forschungsarbeit zum Thema „Nitrifikationshemmung durch Fallopia japonica“ geehrt. Ihre Arbeit beschreitet neue Wege im Umweltmanagement und liefert bedeutsame Einblicke in die nachhaltige Nährstoffbewirtschaftung in der Landwirtschaft.

2024

Stipendien:

 

1. Preis: Ferdinand Andreas Orth, Hochschule Osnabrück, befasste sich mit der „ökonomischen und ökologische Beurteilung unterschiedlicher Fahrstrategien alternativer Maschinenkonzepte“. Dafür erhielt er 7.200 Euro.

 

2. Preis: Walburga Maria Amelie Puff, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, untersuchte „Digitale Lösungen im Weinbau“. Der Preis ist mit 6.000 Euro dotiert.

 

3. Preis: Philipp Ulrich, Duale Hochschule Baden-Württemberg, erhielt 4.800 Euro für die „Optische Bestimmung des Feuchtigkeitsgehaltes von Maispflanzen mit künstlichen neuronalen Netzen“.

 

4. Preis: Dieser ist mit 3.600 Euro dotiert und wurde in diesem Jahr zweimal vergeben. Max Eckey, Universität Stuttgart, erhielt den Preis für die „Experimentelle Ermittlung der Reibungskoeffizienten von Weizenstroh unter Variation der Flächenpressung und des Feuchtegehaltes“. Jonas Gröner, Munich School of Engineering (TU München), wurde für seine Bachelorarbeit im Bereich Mechatronik ausgezeichnet.

 

Bonuspreise:

 

Neben den Stipendien wurden zusätzlich drei Bonuspreise im Wert von je 1.500 Euro verliehen. Markus Peifer-Weihs, Fachhochschule Südwestfalen, untersuchte die „Struktur der Entwicklungszusammenarbeit in Kenia in Bezug auf Konservierende Bodenbearbeitung und die Mechanisierung von kleinstrukturierten Betrieben“. Lukas Weirowitz, Hochschule Niederrhein, entwickelte ein „System zur Fremdteilerkennung in der Baumwollverarbeitung mittels Hochgeschwindigkeits-Nahinfrarotspektroskopie“. Archie Henry Bennett, Harper Adams University (UK), wurde für seine Studie ausgezeichnet, in der es um die Optimierung von Maschinenverfügbarkeiten geht.

2023

Stipendien:

 

1. Preis: Tristan Mitzel, Student an der Universität Kassel, erstellte einen Leitfaden für die Planung von Agroforstsystemen. Für seine Arbeit, die als Leitfaden für die Praxis gedacht ist und helfen soll, innovative Formen der Landwirtschaft voranzutreiben, erhielt er 7.200 Euro.

 

2. Preis: Christian Reichler von der Fachhochschule Südwestfalen entwickelte Referenzmaterialien zur Bestimmung der Feuchtigkeit in einem Feldhäcksler anhand von Nahinfrarotstrahlen. Dafür erhielt er 6.000 Euro.

 

3. Preis: Fabian Lorenz, der an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf studiert, erhielt 4.800 Euro für seinen Versuch zur Einzelkornsaat von Weizen mit verschiedenen Aussaatverfahren und pilliertem Saatgut (von einer Hülle umschlossenes Saatgut, was zu einer gleichmäßig runden Form führt).

 

4. Preis: Tim Huurdeman bekam für die Forschung zur optimierten Zusatzbeleuchtung in Gewächshäusern zur Maximierung des finanziellen Ertrags den vierten Preis. Dafür erhielt der Student der Wageningen University 3.600 Euro.

 

Bonuspreise:

 

Neben den Stipendien wurden zusätzlich zwei Bonuspreise im Wert von je 1.500 Euro verliehen. In der Kategorie „Agricultural Engineering“ präsentierte Jonathan Voß, Student an der Technischen Universität München, die beste Arbeit. Er entwickelte eine Klimasensorstation zur Analyse von klimatischen Heterogenitäten in einem Indoor-Farming System. Des Weiteren wurde Alicia Völker, Studentin an der Universität Hohenheim, der Bonuspreis in der Kategorie „Extraordinary personality and future impulses“ („außergewöhnliche Persönlichkeit und Zukunftsimpulse“) verliehen. Sie beschäftigte sich mit der Forschungsfrage: Bewirkt das Hacken von Zuckerrüben ertragswirksame Stickstoff-Mineralisationseffekte?

2022

Stipendien:

 

1. Preis: Patricia Ulbricht gewann mit ihrer Bachelor-Arbeit über regenerative Landwirtschaft, die sie an der Universität Leipzig schrieb, den ersten Platz und kann sich über eine finanzielle Förderung von insgesamt 7.200 Euro freuen.

 

2. Preis: Paul Speitelsbach befasste sich an der Universität Hohenheim mit der Konstruktion eines zinkenbasierten Traktionssystems bei Leichtbaurobotern für den Feldeinsatz. Mit der Arbeit gewann er den 2. Preis und somit 6.000 Euro.

 

3. Preis: Richard Geary studierte an der britischen Harper Adams University und gewann den dritten Preis. Seine Arbeit unter dem Titel „Maise belongs to the Farmer, Not the Field“ („Mais gehört dem Bauern, nicht dem Feld“) widmet sich der Optimierung von Erntetechnik und bescherte ihm eine Förderung von 4.800 Euro.

 

4. Preis: Lasse Clausen analysierte den Feldeinsatz eines CLAAS Mähdreschers. Der Absolvent der Hochschule Neubrandenburg erhielt 3.600 Euro Preisgeld.

 

Bonuspreise:

 

Zusätzlich zu den Jahresstipendien wurden vier Bonuspreise im Wert von je 1.500 Euro verliehen.

In der Kategorie „Technical solutions to improve animal welfare” („Technische Lösungen zur Verbesserung des Tierwohls“) wurde die Arbeit von John David Kendal Morgan von der englischen Harper Adams University ausgezeichnet. Diese beschäftigte sich mit der Entwicklung eines kostengünstigen Bildgebungssystems zur Analyse des Verhaltens von Geflügel in kleinen kenianischen Geflügelställen. In der Rubrik „Improved nutrient management for food production” („Verbessertes Nährstoffmanagement für die Nahrungsmittelproduktion“) gewann James Patrick Nicol Shaw, ebenfalls Absolvent der Harper Adams University. Er setzte sich mit der mechanischen Haltbarkeit von Gärrestpellets auseinander. Nathanael Ebertshäuser ermittelte und verglich die Rollwiderstände an drei Traktoren mittels eines Feldversuchs und gewann damit in der Kategorie „Technical Engagement“ (“Technischer Einsatz”). Er ist Absolvent der Universität Hohenheim. Mit ihrer Arbeit zur Elektrifizierung in der Landtechnik gewann Jessica Emminghaus, ebenfalls von der Universität Hohenheim, in der Kategorie „Innovation“.

2021

Stipendien:

 

1. Preis: Julius Willmaring gewann mit seiner Arbeit über Topologie-Optimierung und ökonomischer sowie funktionaler Potentialanalyse zum Einsatz des 3D-Drucks in der Landmaschinenherstellung an der Hochschule Osnabrück den ersten Platz. Dies bedeutet für ihn eine finanzielle Förderung von insgesamt 7.200 €.

 

2. Preis: Fynn Lammers erhielt den zweiten Preis über 6.000 €. In seiner Abschlussarbeit untersuchte er neue Methoden des chemischen Pflanzenschutzes mittels Injektionsverfahren. Auch er ist Absolvent der Hochschule Osnabrück. 

 

3. Preis: Marcell Szalai, Student der Budapest University of Technology and Economics (Ungarn), konnte sich über den dritten Platz mit 4.800 € Fördergeld freuen. Er hatte das Design der Kreiseleggen einer wissenschaftlichen Betrachtung unterzogen.

 

4. Preis: Markus Stauder von der Universität Hohenheim belegte mit seiner Abhandlung zu den Herausforderungen beim Mischanbau unter besonderer Berücksichtigung verschiedener Saatmethoden den vierten Platz – er erhält 3.600 € Preisgeld.

 

Bonuspreise:

 

Zusätzlich zu den Jahresstipendien wurden fünf Bonuspreise im Wert von je 1.500 Euro verliehen.

In der Kategorie „Innovation“ wurden die Arbeiten von Valeria Lotz und Eva Wasserloos ausgezeichnet. Lotz hatte ihre Arbeit an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg zu dem Potential des Crowdsourcing im Bereich der Produktentwicklung von Lebensmitteln geschrieben. Wasserloos von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn beschäftigte sich wiederum mit Parametern und Charakteristiken der Sensor-Technologie in der Milchwirtschaft.

In der Rubrik „Health and Safety in Agriculture“ wurde Emily Jones, Absolventin der Harper Adams University (England), ausgezeichnet. Sie hatte sich konkret mit der Förderung von Farmsicherheit beschäftigt.

Für das Gebiet „Product Validation“ erhielt Philip Francis Pinn seinen Preis. Er hatte neue Zahnanordnungen in den Streuwerken von Miststreuern für ein verbessertes Verteilergebnis untersucht. Auch schrieb seine Arbeit an der Harper Adams University (England).

Vom University College Roosevelt (Niederlande) wurde Sophia Levitskaja ausgezeichnet. Sie hatte sich kritisch mit Wasserqualitätskontrollen auseinandergesetzt und die Ergebnisse aufwendiger, teurer Verfahren mit günstigen vergleichend gegenübergestellt. Ihre Arbeit fiel damit in den Bereich „Innovation in Agriculture“.

2020

Stipendien:

 

1. Preis: Linda Richter, Studentin an der Universität "OWL University of Applied Sciences“ in Höxter, wurde mit dem ersten Preis ausgezeichnet – einem Stipendium in Höhe von 7.200 Euro. Sie studierte Umweltingenieurwesen und beschäftigte sich in ihrer Bachelorarbeit, die sie in Kooperation mit einer norwegischen Universität geschrieben hat, mit dem Thema „Rückgewinnung von Nährstoffen aus Urin“.

 

2. Preis: Johannes Frey durfte sich über den zweiten Platz und ein Stipendium von 6.000 Euro freuen. Er absolvierte den Bachelor an der Hochschule in Esslingen im Fach Maschinenbau. Seine Abschlussarbeit handelt von der Entwicklung eines „mobilen Agrarroboters für die mechanische Beikrautregulierung“.

 

3. Preis: Den dritten Platz, der mit 4.800 Euro dotiert ist, belegte Jan Rebmann, Student an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen im Bereich Agrarwissenschaften. Er untersuchte in seiner Arbeit die Leistungsfähigkeit einer kameragesteuerten Hacke im Pflanzenbau.

 

4. Preis: Abigail Allen studierte an der Harper Adams University (UK) und erhielt für ihre Arbeit den 4. Platz und somit ein Stipendium in Höhe von 3.600 Euro. Sie untersuchte in ihrer Abschlussarbeit die Eigenschaften von Buchweizen zur Unterdrückung von Schwarzgras.

 

Bonuspreise:

 

Zusätzlich zu den Jahresstipendien wurden zwei Bonuspreise im Wert von je 1.500 Euro verliehen.

In der Rubrik „Food Marketing“ wurde Hannah Baldwin von der Harper Adams University (UK) für ihre Arbeit zur Untersuchung mikrobieller Eigenschaften von Truthähnen im Schlachtbetrieb ausgezeichnet.

Im Bereich „Agrartechnik und -management“ erhielt Johannes Munz von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen den Bonuspreis für seine Untersuchungen zum Einsatz eines Feldhäckslers in der Getreideernte.

2019

Stipendien:


1. Preis: Kristian Evgeniev Velkovski, Student an der Universität "Angel Kanchev“ in Russe (Bulgarien), wurde mit dem ersten Preis ausgezeichnet, einem Stipendium in Höhe von 7.200 Euro. Er studiert digitale Kommunikation am Fachbereich für Ingenieurswissenschaften und Elektrotechnik und beschäftigte sich in seiner Bachelorarbeit mit dem Design und der Entwicklung einer kostengünstigen und autonomen Kleinroboterplattform für die Präzisionslandwirtschaft.

 

Aufgrund der hohen Qualität der Bewerbungen wurden zwei zweite Plätze anstelle eines vierten Platzes vergeben.

 

2. Preis: Florian Fipp durfte sich über den zweiten Platz und ein Stipendium von 6.000 Euro freuen. Er ist gelernter Landwirt und absolvierte den Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen für Landwirtschafts- und Gartenbaubetriebe an der Hochschule Osnabrück. In seiner Abschlussarbeit analysierte er Konzepte für Aussaatmengen in Reihenkulturen in der Futtermittelproduktion.

 

2. Preis: Jana Korrmann, BWL-Studentin aus Osnabrück, ist Mitglied in der Vereinigung der Junglandwirte und beschäftigte sich in ihrer Arbeit mit der Umsetzung eines Servicevertrags für GPS-Lenksysteme am Beispiel von CLAAS. Sie erhielt ebenfalls ein Stipendium über 6.000 Euro.

 

3. Preis: Ein Stipendium über 4.800 Euro ging an den Maschinenbaustudenten Benno Bunte aus Osnabrück. Der gelernte Industriemechaniker entwickelte in seiner Bachelorarbeit ein Konzept zur Optimierung und Automatisierung der manuellen Montagelinie für Feldhäcksler.

 

Bonuspreise:


Zusätzlich zu den Jahresstipendien wurden fünf Bonuspreise im Wert von je 1.500 Euro verliehen. Besonders erfreulich war, dass vier von fünf Preisen an Frauen vergeben wurden.  

In der Rubrik „Marketing“ wurde Miriam Schuster von der Universität Kassel Witzenhausen für ihre Arbeit zur Gründung von Erzeugergemeinschaften aus Sicht der Milchziegen- und Milchschafhalter ausgezeichnet. Sie entwickelte damit einen Ansatz für die Vermarktung von Agrarprodukten.

In der Kategorie „Technischer Einsatz“ erhielt Nadine Hückl von der Hochschule Weihenstephan - Triesdorf einen Preis. Unter dem Titel „Steigerung der Holzspänequalität durch Siebung – Entwicklung eines mobilen Holzspänesystems“ betrachtete sie insbesondere die Qualitätssteigerungen bei kleineren Heizsystemen und weckte bereits das Interesse eines Geräteherstellers.

Mit der psychischen Gesundheit von Landwirten beschäftigte sich Kate Tomlinson von der Harper Adams University (Großbritannien) und erhielt hierfür einen Preis in der Kategorie „Arbeitsbedingungen“. Die Jury fand es besonders beeindruckend, dass es ihr gelang, aus einer theoretisch fundierten Arbeit in der Praxis umsetzbare Empfehlungen abzuleiten.

In der Kategorie „Digitalisierung“ wurde Sophie Thornton von der Harper Adams University (Großbritannien) ausgezeichnet. Sie überprüfte die Einbindung moderner Datenspeichersysteme in die Lieferkette für Geflügel.

Durch eine ungewöhnliche aber überzeugende Arbeit sicherte sich das Team Jack Cotter, Eddie Lane und Donal Hand vom Technischen Institut in Tralee (Irland) den Preis in der Kategorie „Design“. Sie entwickelten einen elektrischen Kindertraktor und zugleich einen intelligenten Vermarktungsansatz.

2018

Stipendien:

 

1. Preis: Patrick Lehr, Universität Hohenheim. In seiner Bachelorarbeit beschäftigte er sich mit dem Zusammenhang des Schnitts sowie anderen Bearbeitungsformen von Weinreben und biochemischen Veränderungen in der Pflanze.

 

2. Preis Levente Széles, Universität für Technik und Wirtschaft in Budapest. In seiner Bachelorarbeit untersuchte er die Anbaumethodik der chinesischen Wasserkastanie in Ungarn und die Entwicklung eines Erntemaschinenprototyps.

 

3. Preis: Johannes Friedrich, Technische Universität München. Er beschäftigte sich in seiner Bachelorarbeit mit der Möglichkeit, Radar- und Lasertechnik zur Steuerung mobiler Fütterungsanlagen in Milchviehställen einzusetzen.

 

4. Preis: Malte von Bloh, ebenfalls von der Technischen Universität München. Er untersuchte in seiner Bachelorarbeit verschiedene Kamera- und Sensormesstechniken, um unter anderem den Stickstoffgehalt im frühen Entwicklungsstadium von Getreidepflanzen zu ermitteln.

 

Bonuspreise:

 

Zusätzlich zu den Jahresstipendien wurden vier Bonuspreise im Wert von je 1.500 Euro und mehrere Internationale Studierenden Preise im Wert von insgesamt 31.500 Euro vergeben. Des Weiteren erhielten auch zwei Studierende der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf jeweils ein Stipendium für den Studiengang “Internationaler MBA Agrarmanagement“.

2017

Stipendien:


Die Förderungen in Form des Helmut Claas-Stipendiums richten sich an Studierende der allgemeinen ingenieurwissenschaftlichen sowie der betriebswirtschaftlichen Studienfächer.

 

1. Preis: Dagmar Wicklow, Studentin ökologischer Landwirtschaft an der Universität in Kassel- Witzenhausen, wurde mit dem ersten Preis ausgezeichnet, einem Stipendium in Höhe von 7.200 Euro. In ihrer Bachelorarbeit hat sie sich mit der betriebswirtschaftlichen Betrachtung und systemtheoretischen Analyse der muttergebundenen Kälberaufzucht in der ökologischen Milchviehhaltung beschäftigt.

 

2. Preis: Hubertus Kleuter, Agrarwissenschaften-Student mit Fokus auf Engineering an der Fachhochschule Osnabrück, durfte sich über den zweiten Platz und ein Preisgeld von 6.000 Euro freuen. Seine Masterarbeit schrieb er über die Nutzenanalyse des NIR-Sensors für den Einsatz im Bereich flüssiger Wirtschaftsdünger.

 

3. Preis: Tobias Rapp von Universität Hohenheim kam auf dem dritten Platz, der mit 4.800 Euro dotiert ist. Er beschäftigte sich in seiner Masterarbeit mit der Messung der Strömungsgeschwindigkeit und Erstellung eines Strömungsprofils in einem Biogasfermenter für ein neu entwickeltes bionisches Rührwerk in Abhängigkeit der Viskosität.

 

4. Preis: Der vierte Preis in Höhe von 3.600 Euro ging an Simon Wolfram von der Universität Kassel- Witzenhausen. Er beleuchtete die Relevanz und Perspektiven von Insekten als Lebens- und Futtermittel in Europa mit Fokus auf Deutschland.

 

Bonuspreise:


Zusätzlich zu den Jahresstipendien wurden vier Bonuspreise im Wert von je 1.500 Euro an Studierende der Technische Hochschule Aachen, der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, der Harper Adams University (Großbritannien) und der Universität für Technik und Wirtschaft Budapest (Ungarn) verliehen.

2016

Stipendien:

 

Die Förderungen in Form des Helmut Claas-Stipendiums richten sich an Studierende der allgemeinen ingenieurwissenschaftlichen sowie der betriebswirtschaftlichen Studienfächer.

 

1. Preis: Philip Schierning, Student ökologischer Landwirtschaft an der Universität in Kassel, Witzenhausen, wurde mit dem ersten Preis ausgezeichnet, einem Stipendium in Höhe von 7.200 Euro. In seiner Bachelorarbeit hat er sich mit der Frage beschäftigt, wie verschiedene Weizensortenmischungen die Backqualität optimieren können.

 

2. Preis: Andreas Kopf, Maschinenbau-Student vom KIT (Karlsruher Institut für Technologie), durfte sich über den zweiten Platz und ein Preisgeld von 6.000 Euro freuen. Seine Bachelorarbeit schrieb er über die Optimierung von Verbrennungsmotoren.

 

3. Preis: Maximilian Springer von der Technischen Universität München kam auf dem dritten Platz, der mit 4.800 Euro dotiert ist. Er beschäftigte sich in seiner Bachelorarbeit damit, wie mobile Agrarroboter möglichst effizient für die Aussaat eingesetzt werden können.

 

4. Preis: Der vierte Preis in Höhe von 3.600 Euro ging an Thomas Sutton von der Harper Adams University. Sein Thema war die optimale Verbindung von Traktor und Anbaugeräten.

 

Bonuspreise:

 

Zusätzlich zu den Jahresstipendien wurden drei Bonuspreise im Wert von je 1.500 Euro verliehen. In der Rubrik „Internationalität“ wurde Sophie Lippmann von der Universität Kassel ausgezeichnet. In ihrer eingereichten Arbeit geht es um die Verbesserung der Lebensmittelsicherheit in ländlichen, kleinstädtischen und großstädtischen Regionen in Afrika.

In der Kategorie „Technisches Engagement“ erhielt James Charnley von der Harper Adams University eine Auszeichnung für seine Arbeit, in der es um die Bedeutung von Markenwert bei der industriellen Kaufentscheidung landwirtschaftlicher Traktoren in UK geht.

Der Bonuspreis in der Kategorie „Marktmechanismus“ ging an Jan Fischer von der Universität Vechta. Er führte im Rahmen seiner Bachelorarbeit eine Analyse und Bewertung von globalen Einkaufsstrategien für Agrarrohstoffe am Beispiel der Kaffeeindustrie durch.

2015

Stipendien:

 

Die Förderungen in Form des Helmut Claas-Stipendiums richten sich an Studierende der allgemeinen ingenieurwissenschaftlichen sowie der betriebswirtschaftlichen Studienfächer.

 

1. Preis: Florian Többen (25) wurde mit dem ersten Preis, einem Stipendium in Höhe von 7.200 Euro, ausgezeichnet. Er studiert Wirtschaftsingenieurswesen am Karlsruher Institut für Technologie. In seiner Bachelorarbeit hat er sich mit einer Potentialanalyse zur regionalen Energieerzeugung aus Biomasse beschäftigt.

 

2. Preis: Der 23-jährige Student des Chemieingenieurwesens Timothy Taylor wurde für seine zweiteilige Bachelorarbeit über die kombinierte Wärme- und Energiegewinnung aus Bagasse sowie über die Entwicklung eines zirkulierenden Wirbelschichtkessels für Biomasse in einem Blockheizkraftwerk mit dem zweiten Preis in Höhe von 6.000 Euro ausgezeichnet. Er studierte an der Aston University in Birmingham.

 

3. Preis: Oliver Bumann (27) von der Universität Hohenheim beschäftigte sich ebenfalls mit dem Thema Energiegewinnung und erhielt den dritten Preis in Höhe von 4.800 Euro. Er untersuchte in seiner Bachelorarbeit, wie sich Holzhackschnitzel in einem optimierten Prozess in einem TLUD Reaktor in Kohle umwandeln lassen.

 

4. Preis: Der vierte Preis in Höhe von 3.600 Euro ging an Alexander Ewen (26). Er studiert Agrartechnik an der Universität Hohenheim. Seine Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Datenverarbeitung und dem Datenschutz mit Hilfe einer Managementsoftware in landwirtschaftlichen Lohnunternehmen.

 

Bonuspreise:

 

Zusätzlich zu den Jahresstipendien wurden vier Bonuspreise im Wert von je 1.500 Euro verliehen. In der Rubrik „Resources“ wurde Ariane Voglhuber-Slavinsky von der Universität Hohenheim ausgezeichnet. In ihrer eingereichten Arbeit geht es um Untersuchungen von verschiedenen Biomassen im Hinblick auf deren Potential zur Aktivkohleherstellung.

In der Kategorie „Innovation“ erhält Paolo Gerardo Bertin von der University of Padua, Italien, eine Auszeichnung für seine Arbeit, in der es um das Scannen von Böden in Echtzeit zur Optimierung von landwirtschaftlichen Prozessen geht. Owen Doren vom Institute of Technology Tralee wurde in der Kategorie „Technical Engagement“ für seine Arbeit ausgezeichnet, in der er ein Bremssystem für Anhänger entwickelt hat. In der Kategorie „Internationality“ ging die Auszeichnung an Stefan Epping von der FH Köln. Er hat in seiner Bachelorarbeit ein ISOBUS Netzwerk für landwirtschaftlich genutzte Traktoren entwickelt.

2014

Stipendien: 

 

Die Helmut Claas-Stipendien werden an Studierende des allgemeinen Ingenieurwesens und der Betriebswirtschaftslehre vergeben. 

 

1. Preis: Ufuk Akay (24) wurde mit dem ersten Preis im Gesamtwert von 7.200 Euro ausgezeichnet. Er ist Student des Bauingenieurwesens an der Technischen Universität Hamburg-Harburg. Seit vielen Jahren engagiert er sich neben seinem Studium in einem UN-Projekt namens "Agua es vida" ("Wasser ist Leben"). Diese Initiative zielt darauf ab, solargestützte Feldbewässerungssysteme in Entwicklungsländern zu installieren. In seiner Bachelorarbeit entwickelte er ein Werkzeug, mit dem sich das optimale Feldbewässerungssystem für jede beliebige landwirtschaftliche Fläche auf der Welt ermitteln lässt. 

 

2. Preis: Der 27-jährige Student der Wirtschafts- und Umweltwissenschaften Benedikt Kramer wurde für seine Bachelorarbeit über die Auswirkungen von Hagelschäden auf die Ertragskomponenten von Mais ausgezeichnet. Der Preis ist mit 6.000 Euro dotiert. Er hat sein Bachelor-Studium an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen-Geislingen absolviert und hat gerade sein Master-Studium an der Universität Hohenheim im Bereich Agribusiness begonnen. Auslandsaufenthalte, kultureller Austausch und das Sammeln von Praxiserfahrungen - all das ist für ihn von größter Bedeutung. 

 

3. Preis: Den dritten Preis im Wert von 4.800 Euro erhielt Yale Brewer von der Harper Adams University in Großbritannien. Während seines Praktikums bei CLAAS in Harsewinkel untersuchte er die Eignung eines industriellen Schüttgutwägesystems zur Getreidedurchsatzmessung. Schon früh hat er Werkzeuge zerlegt und wieder zusammengebaut. In Großbritannien erhielt er bereits zahlreiche Auszeichnungen wie die "Technology Design & Innovation Challenge" und "The Young Engineer for GB". 

 

4. Preis: Der vierte Preis in Höhe von 3.600 Euro ging an Ben Bretschneider (25). Er absolviert derzeit seinen Diplomstudiengang Maschinenbau an der Technischen Universität Dresden. Während seines Studiums arbeitete er bei der Firma AgriCon, wo er ein sensorbasiertes Scoring-System zur automatisierten Bewertung von Merkmalen in Feldversuchen entwickelte. Einen Teil seines Studiums verbrachte er in Norwegen, wo er einen autonomen Feldroboter konstruierte. 

 

Bonus-Preise: 

 

Neben den Jahresstipendien erhielten drei Studierende einen Bonuspreis von je 1.500 Euro. In der Kategorie "Design" nahm Robert Pickavance von der Harper Adams University seinen Preis entgegen. Sein Projekt befasst sich mit dem Entwurf, der Herstellung und der Erprobung eines Anbaugerätes für den Transport von gezogenen Arbeitsgeräten. Stephan Wunderlich, Technische Universität München, erhielt den Preis in der Kategorie "Ressourcen". In seinem Projekt untersuchte er die Optimierung von Nebelnutzungstechnologien zur Wassergewinnung in Trockengebieten. Christian Fischer, Student der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, wurde mit dem Bonuspreis in der Kategorie "Global & Political" für sein Thema "Large-scale land acquisitions as an instrument to stimulate developing economies- A neoclassical analysis and the structuring of an institutional frame work" ausgezeichnet.

2013

Stipendien: 

 

Die Helmut Claas - Stipendien werden sowohl an Studierende des allgemeinen Ingenieurwesens als auch der Betriebswirtschaft vergeben. 

 

1. Preis: Timo Schempp (27) wurde mit dem ersten Preis im Gesamtwert von 7.200 Euro ausgezeichnet. Er studierte an der Universität Stuttgart Maschinenbau mit den Schwerpunkten Landtechnik, Produktions- und Fabrikplanung. In seiner Studienarbeit beschäftigte er sich mit der Bewertung von Bediensystemen von Traktoren sowie mit der Entwicklung eines idealisierten Bedienkonzeptes. Daraus entstanden zwei Bedienmodule, die sein Konzept in Sachen Intuition, Anpassung und Ergonomie abrunden. In seiner Freizeit spielt Timo Posaune. 

 

2. Preis: Den zweiten Preis im Wert von 6.000 Euro erhielt die Ingenieurstudentin Luise Merbach (28). Sie ist Masterstudentin an der Fachhochschule Schmalkalden, wo sie im Projekt "Energiegarten" tätig ist. In ihrer Bachelorarbeit führt sie eine Machbarkeitsstudie zur akustischen Erkennung des Zustands von Kuttermessern durch. Ihre Grundannahme ist, dass ein stumpfes Kuttermesser anders klingt als ein scharfes. Ziel ist es, den optimalen Zeitpunkt zum Schärfen der Kutterklinge zu bestimmen. Luise ist Mutter von zwei Jungen. 

 

3. Preis: Der Agraringenieurstudent Miles Metcalfe (22) von der Harper Adams University erhielt den dritten Preis im Gesamtwert von 4.800 Euro. In seinem Projekt schreibt er über den Entwurf, die Konstruktion und den Test eines virtuellen geteilten Korntanks für die Probenahme von Getreide mit einem NIR-Sensor (Nahinfrarot) an einem Mähdrescher. Seine Leidenschaft für Technik findet sich auch in seiner Freizeit wieder: er restauriert Oldtimer und Traktoren. 

 

4. Preis: Der vierte Preis in Höhe von 3.600 Euro ging an Daniel Sprigade (27). Er macht seinen Master an der Universität Bochum im Bereich der Elektromobilität. In seiner Bachelorarbeit beschäftigt er sich mit der modellbasierten Entwicklung einer Software, die es ermöglicht, ein neuartiges Strohverteilungssystem an einem Mähdrescher elektrisch zu verändern. Dieses System verteilt das beim Dreschen anfallende Stroh als "Strohmatte" auf das abgeerntete Feld, um dieses vor Witterungseinflüssen zu schützen. Der gelernte Kfz-Mechatroniker fand seinen Weg in die Landwirtschaft durch die Mithilfe bei der Ernte auf einem Bauernhof auf Rügen. 

 

Bonus-Preise: 

 

Neben den Jahresstipendien wurden auch 3 Bonuspreise im Wert von je 1.500 Euro vergeben. Der Masterstudent William Alexander Skittery (23) von der Harper Adams University erhielt den Bonuspreis in der Kategorie "Technisches Engagement". In seinem Projekt entwickelt er eine Methode zur Optimierung von Landmaschinenkomponenten mit Hilfe der Finiten Elemente. Dies ist eine numerische Methode zur Lösung partieller Differentialgleichungen. In der Kategorie "Kundenzufriedenheit" wurde der Bonuspreis an die Studentin Anna-Maria Schückler (25) verliehen. Sie führte eine empirische Untersuchung über die Nutzung und den Grad der Zufriedenheit in der Praxis von Lenk- und Anzeigesystemen durch. Dazu verschickte sie Fragebögen an mehr als 650 Landwirte und Lohnunternehmen. Anna-Maria Schückler absolviert derzeit ihren Masterstudiengang Agribusiness an der Universität Göttingen. Sebastian Hippel (23) erhielt den Bonuspreis in der Kategorie "Interdisziplinarität". Er studiert an der Fachhochschule Flensburg im Masterstudiengang Windtechnik. In seiner Bachelorarbeit entwickelt er ein Heizsystem für Rotorblätter von Windkraftanlagen, das die Vereisung während des Betriebs verhindert. Die Vereisung während des Betriebs hat einen großen Einfluss auf den Wirkungsgrad und kann zu Eisabwurf oder Unwucht der Windkraftanlage führen.

2012

Stipendien: 

 

1. Preis: Der erste Preis, ein Stipendium in Höhe von 7.200 €, wurde an Benjamin Heiler von der Universität Hohenheim vergeben. In seiner Bachelorarbeit hat der 28-jährige Student die Fahreigenschaften einer Stachelwalze mit einem AS-Reifen für Einachsschlepper verglichen. Diese handgeführten Maschinen werden aufgrund ihres geringen Gewichts häufig in bergigen Regionen eingesetzt. Ausgestattet mit einer Stachelwalze können sie unwegsame Steilhänge maschinell bewirtschaften. 

 

2. Preis: Hedlin Simon Larsson (24 Jahre), geboren in Taiwan und mittlerweile schwedischer Staatsbürger mit einem Bachelor-Abschluss der University of Birmingham, hielt seinen Vortrag per Videobotschaft aus den USA. Passend zu seinem eigenen globalen Hintergrund war auch sein Thema global: Er analysierte die Bedeutung der landwirtschaftlichen Produktivität als Maß für die wirtschaftliche Entwicklung in verschiedenen Ländern. Laut Larsson hat die Entwicklung der Landwirtschaft einen größeren Einfluss auf die politische Entwicklung einer Gesellschaft als das Bruttoinlandsprodukt. Mit seiner Arbeit gewann er den mit 6.000 € dotierten zweiten Preis. 

 

3. Preis: Der dritte Preis in Höhe von 4.800 € ging an Bernd Lummer (26 Jahre) von der Universität Hohenheim. Er analysierte die noch recht junge, in den USA erfundene Technik der Strip-Till-Bearbeitung, mit der Erosion und Verdichtung vermieden werden können. Bernd Lummer zeigt, dass die Strip-Till-Bearbeitung in der Maissaat eine gute Alternative zur konventionellen Bodenbearbeitung nach dem folgenden Weidelgras ist. 

 

Der 4. Preis: Der vierte Preis in Höhe von 3.600 € wurde an Anna Lisa Junge (24 Jahre) vergeben. Ihre Bachelorarbeit an der Technischen Universität beschäftigt sich mit dem Einsatz von Elektromotoren zum Antrieb von landwirtschaftlichen Anbaugeräten. Die Arbeit liefert eine Auswahlstrategie, um je nach Einsatzfall zu entscheiden, ob ein konventioneller oder ein elektrischer Antrieb sinnvoller ist. Am Beispiel eines Düngerstreuers zeigt sich ein eindeutiges Ergebnis zugunsten des elektrischen Antriebs. 

 

Bonus-Preise: Neben den Stipendien wurden vier Bonuspreise im Wert von je 1.500 € vergeben. Der Preis in der Kategorie "Internationalität" ging an Bettina Armgart von der Universität Osnabrück. In der Kategorie "Technische Innovation" wurde Daniel Campling ausgezeichnet. Er ist Student des Harper Adams University College und befindet sich zur Zeit auf einer Weltreise. Julian Haselmaier von der Universität Stuttgart erhielt einen Bonuspreis in der Kategorie "Technik". Ein weiterer Bonuspreis in dieser Kategorie wurde an Vami Soma von der Technischen Universität Budapest verliehen.